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Verstanden

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Die Fichtelbergbahn


Die Dampfeisenbahn auf schmaler 750 mm Spur -
von Cranzahl nach Oberwiesenthal.

Täglich herrscht hier emsiger Dampf-Betrieb, bis hinauf in die Höhen des Erzgebirges in Sachsen.

Die Fichtelbergbahn verkehrt von Cranzahl zum Kurort Oberwiesenthal im Erzgebirge.

Seit der Streckeneröffnung im Jahre 1897 durch die Königlich Sächsische Staats Eisenbahn dampft diese nette kleine Schmalspurbahn von Cranzahl - an der Hauptstrecke von Chemnitz nach Vejprty (Weipert) in Tschechien gelegen - zur höchstgelegenen Stadt Deutschlands, dem Kurort Oberwiesenthal.
 
Immerhin liegt der Oberwiesenthal nahe des Erzgebirgs-Kamms auf mit 914 m über dem Meer.

Bei einer Spur von 750 mm beträgt die Streckenlänge von Cranzahl in 654 m Höhe bis zum Bahnhof des Kurortes Oberwiesenthal in 892 m Höhe 17,3 Kilometer, die in einer Stunde bewältigt werden.

Sinn und Zweck dieser, für heutige Begriffe gemütlichen, Dampfeisenbahn war die Erschliessung der steilen Täler des Erzgebirges in Sachsen.
 
Anfangs natürtlich zur Stärkung der einheimischen sächsischen Kleinindustrie in diesem abgelegenen Teil Deutschlands, aber auch um den Bewohnern einen komfortablen Transport zu ermöglichen.

Heute wird die Fichtelbergbahn von der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mbH betrieben.

Ganzjährig fährt sie auf der landschaftlich äußerst reizvollen Strecke in die Höhen des Erzgebirges immer noch mit den traditionsreichen Dampfzügen, überwiegend für die zahlreichen Touristen und Tagesbesucher.

Im Sommer überwiegend die fröhlichen Wanderer und in der Wintersaison dagegen die Wintersportler zu den schneesicheren Hängen unterhalb des Kamms des Erzgebirges.

Pro Jahr befördert die Fichtelbergbahn ca. 260.000 Fahrgäste, und das ausschliesslich im Dampfbetrieb!

Fotos, Fotos, Fotos... Volldampf im Erzgebirge, von Cranzahl nach Oberwiesenthal. 

Um den regelmässigen Dampfzug-Betrieb auf der landschaftlich so reizvollen Landschaft unterhalb des Fichtelberges so richtig zu geniessen und unsere Eindrücke in höchst authentischen Eisenbahn-Fotos festzuhalten, haben wir schon mehrere Male im Kurort Oberwiesenthal übernachtet.
 
So waren wir stets hautnah am Geschehen und konnten auch in aller Ruhe und Gemütlichkeit eine längst vergangenen Kleinbahn-Epoche während der Tal- sowie Bergfahrten nachempfinden und in vollen Zügen geniessen.
 
In unserem Beitrag sehen Sie die Ankunft des Dampfzuges mit der Lok 99 773 im Bahnhof Cranzahl, die dortige Versorgung der Dampflokomotive mit Wasser und Kohle, Rangierfahrten auf dem Bahnhofsgelände sowie die dampf- und rauchreiche Abfahrt unter heftigem Stampfen und Schauben in Richtung Oberwiesenthal.
 
Im weiteren Verlauf überquert der Schmalspur-Dampflzug das sehenswerte Viadukt über das Hüttenbachtal kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof von Oberwiesenthal und die 99 773 erfährt ihre Lokbehandlung vor der dortigen Lokwerkstatt.
 
Ergänzt wird unsere Bildergalerie mit einigen - eingescannten - Aufnahmen eines früheren Besuchs aus dem fahrenden Zug auf der reizvollen Strecke im Zwielicht der einsetzenden Dämmerung.
 
Ein kleiner Steckbrief der hier überwiegend eingesetzten Einheitslokomotive Sächsische VII K:

Die unter Eisenbahnfans 'Sächsische IIV K' genannten Lokomotiven der Baureihe 99.77–79 sind Neubaulokomotiven des VEB Lokomotivbau Karl Marx in Potsdam-Babelsberg, die von 1952 bis 1956 für die Schmalspurbahnen Sachsens gebaut wurden.
 
Sie ähneln den von 1928 bis 1933 gebauten Einheitslokomotiven der Baureihe 99.73–76. 
  • Leistung - 700 PS
  • Höchstgeschwindigkeit - 30 kmh
  • Länge über Kupplung 11.300 mm - Länge 10.000 mm - Höhe 3.550 mm
  • Dienstgewicht - 56,2 t
  • Treibraddurchmesser - 800 mm
  • Gesamtradstand - 7600 mm
  • Spurweite - 750 mm

Von den sechsundzwanzig hergestellten Schmalspur-Dampfloks dieser Baureihe sind bis heute noch zweiundzwanzig erhalten geblieben.

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