Das Alliiertenmuseum in Berlin-Dahlem

Die Besichtigung das Alliierten-Museums der drei Westmächte in der Clayallee in Berlin.

 

Das Alliierten-Museum in Berlin-Dahlem zeigt den Weg, wie Berlin wurde, wie es heute ist.

Das Schicksal Berlins nach  dem Ende des verheerenden Zweiten Weltkrieges bewegte nicht nur uns Deutsche, sondern auch die Alliierten, die Deutschlansds Hauptstadt in vier Sektoren aufgeteilt hatten.

Schnell zeigte sich, dass die Sowjets mit dem Ostteil der Millionen-Metropole andere Interessen verfolgte, als die West-Alliierten USA, Großbritannien und Frankreich.

Berlin-Dahlem lag im damaligen amerikanischen Sektor und die Liegenschaften des heutigen Alliiertenmuseums an der Clayallee wurden von den US-Besatzungstruppen zum Beispiel als Kino genutzt.

Das Outpost, ein Rosinenbomber auf dem Freigelände und die Nicholson-Gedenkbibliothek.

Unsere obige Bildergalerie des Berliner Alliiertenmuseums bietet feine fotografische Impressionen unseres ausgiebigen Museum-Besuchs an einem heissen Juni-Tag 2019. 

Ein Schwerpunkt war für uns dabei der original erhaltene britische 'Rosinenbomber' vom Typ Handley Page Hastings, der neben zahllosen anderen Maschinen der West-Alliierten die eingeschlossene Westberliner Bevölkerung während der sowjetischen Blockade vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 mit einer beispiellosen Luftbrücke versorgte.

Die Handley Page H.P.67 Hastings - einige technische Details:

  • Tiefdecker mit einziehbarem Spornradfahrwerk
  • Hersteller - Handley Page Aircraft Company
  • Erstflug 7. Mai 1946 - Indienststellung -1948
  • Produzierte Stückzahl - 151
  • Besatzung 5–6 - Passagiere 50
  • Länge 25,2 m - Spannweite 34,44 m - Höhe 6,9 m
  • Flügelfläche 130,8 m²
  • Leermasse 18.910 kg - max. Startmasse 34.010 kg
  • Höchstgeschwindigkeit - 560 kmh in 22.000 m Höhe
  • Dienstgipfelhöhe 8.140 m - Reichweite 5.246 km
  • Triebwerke 4 × Bristol Hercules Mk. 106 mit je 1.700 PS

Die für damalige Verhältnisse riesengrossen Handley Page H.P.67 Hastings mit ihren vier Motoren wurden von der Royal Air Force als Truppentransporter und Frachtflugzeuge eingesetzt. 

Weitere Flugzeuge sind derzeit nicht im Alliiertenmuseum zu sehen, obwohl einige historische Maschinen noch zum Bestand gehören, zum Teil aber an das Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow ausgeliehen sind.

Vor den Flugzeug-Aufnahmen zeigen unsere Bilder die Dauerausstellung im ehemaligen Soldaten-Kino 'Outpost' und danach weitere Exponate im Aussengelände, wie einen DDR-Wachturm mit einem Stück der Berliner Mauer, einem Eisenbahnwaggon eines französischen Militärzugs und das letzte Wachhäuschen vom Kontrollpunkt Checkpoint Charlie, einem der Grenzübergänge durch die Berliner Mauer.

Den Abschluss unserer Fotoshow vom Alliiertenmuseum bilden Aufnahmen aus der Dauerausstellung in der früheren Nicholson-Gedenkbibliothek.

Übrigens... neben dem gewaltigen 'Rosinenbomber' Handley Page Hastings beeindruckten uns am meisten die Filmvorführungen historisch bedeutsamer Schwarzweiss-Wochenschauen aus der Zeit der Berliner Luftbrücke, die im 'Outpost Theater' in einer Dauerschleife liefen. Zeitdokumente einer glücklicherweise lange zurückliegenden Epoche der heutigen Bundeshauptstadt Berlin.  

Besucherinfos - die Anschrift und Telefon-Nummer des Alliiertenmuseums in Berlin:

Clayallee 135 - 14195 Berlin - Tel. 030-818199-0

Der Eintritt ist frei. Aktuelle Infos zu Öffnungszeiten bietet die Website... alliiertenmuseum.de

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