Der Strassenverkehr im Sudan


Der öffentliche Personentranport am Nil und in der Sahara des Sudan.

Das ist der Alltag in Afrika - schwierigste Reiseverhältnisse im öffentlichen Strassenverkehr.

Wir berichten hier von unserer abenteuerlichen Sudanreise im März/April 2003.

Der Stadtverkehr in der Sechs-Millionen-Stadt Khartoum

Sehr befremdlich gestaltet sich der öffentliche Stadtverkehr in den Städten des Sudan, in unserer Bildergalerie am Beispiel der Hauptstadt des Landes, Khartoum, am Busbahnhof des Souk al Arabija hautnah mitzuerleben.
 
Dabei ist der Busbahnhof in Khartoums Stadtmitte nur einer von mehreren in den drei grossen, vom weissem und blauen Nil getrennten Stadtteilen Khartoum, Nord Khartoum und Omdurman. Oftmals sind die Jahrzehnte alten Stadtbusse sowie Minibusse derart marode, das es wundert, dass sie überhaupt noch fahren und nicht sofort zusammenbrechen. Meistens völlig überfüllt, ist stets neben einem Fahrer auch noch ein Schaffner an Bord. Unterwegs auf festen Touren halten sie auf Zuruf.

Taxis gibt es recht wenige, auch hier sind die oft vierzig oder fünfzig Jahre alten, arg zerbeulten Fahrzeuge meistens in einem beklagenswertem Zustand und ohne jeglichen Komfort. Von den Taxifahrern, diebei unserer Ankunft am Flughafen Khartoum warteten, sprach übrigens keiner auch nur ein Wort Englisch. Was nun, lieber Fremder?

 Der Überland- und Fernverkehr im Sudan

Genauso strapaziös wie der Stadtverkehr für Einheimische und abenteuerlustige Globetrotter ist auch der Überland- und Fernverkehr.
 
Kleinere Orte und Dörfer werden meistens von Pick Ups mit Personenaufbau durchgeführt. Die Fahrt geht los, wenn das Fahrzeug voll bzw überfüllt ist und häufig noch Fahrgäste hinten anhängen.
 
Auf weiten Strecken verkehren überwiegend enge Uralt-Busse, die meistens dazu noch mit Waren aller Art vollkommen überladen sind. Oftmals verharren einige Passagiere aus Platzmangel auch auf dem Busdach.

Auf endlos langen Sand- oder Schotterstrecken in der Sahara oder entlang der Flüsse sind diese Vehikel stundenlang, wenn nicht Tage unterwegs, um ihre Ziele - meistens Stadte in Flußoasen des Nils - zu erreichen.

Manche Orte, auch größere Provinzstädte wie zum Beispiel die Stadt Karima am Djebel Bakal sind mit Überlandbussen gar nicht nicht zu erreichen oder sie werden nur selten angefahren. Sie sind dann mit älteren japanischen Minibussen oder - mehrfach selbst erlitten - auf der überfüllten Ladefläche von überladenen Pickups verbunden.

Wie in diesem abenteuerlichen Beitrag zu sehen ist, werden für den Verkehr zwischen den einzelnen Dörfern und auch auf Fernstrecken häufig auch uralte Lastkraftwagen zum Personentransport eingesetzt - ohne jeglichen Grundstandard eines komfortablen Transports. Na, wenn das nicht abhärtet!

Public Transport - der abenteuerliche öffentliche Nah- und Fernverkehr im Sudan.

Der Sudan - eine abenteuerliche Reise durch Ostafrika.

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