Das Salzbergwerk Wieliczka

Die berühmte Salzmine Wieliczka, dank der Handwerkskunst der Bergleute ein Weltkulturerbe.

Wieliczka bei Krakau - Schätze aus Salz, unter der Erde im berühmten Salzbergwerk Wieliczka.

Der hübsche Kurort Wieliczka liegt nur etwa zehn Kilometer südöstlich von Krakau und nicht weit vom Stadtrand entfernt. Deshalb haben wir diesen Beitrag hier auch in die Rubrik 'Kraków-Krakau' eingepflegt.

Die grosse Attraktion von Wieliczka liegt aber tief unter der Erde, denn die Salzmine Wieliczka ist eines der ältesten und berühmtesten Salzbergwerke der Welt mit der kompletten Infrastruktur einer unterirdischen Stadt und wurde von der Unesco als eine der ersten zwölf Attraktionen zum Weltkulturerbe erklärt! 

Die Salzmine gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Polens  und wird jährlich von mehr als eine Million Touristen aus aller Welt besucht.

Das unterirdische Wieliczka ist nahezu eine kleine Stadt, die bis 135 Meter unter die Erdoberfläche reicht. Die Besichtigung der Salzmine beginnt am Daniłowicz-Schacht, hier übernimmt ein versierter Fremdenführer die Führung und erläutert während der etwa dreistündigen Führung die Geschichte und spannende Geheimnisse der Salzbergwerks.

Gleich zu Anfang sind 380 von insgesamt 800 hölzerne Treppenstufen hinab zu steigen. In Steinsalz gehauene Säle, Emporen, Galerien, Kammern, Salzskulpturen und farbig angeleuchtete unterirdische Seen tauchen aus dem Halbdunkel auf.

Der Höhepunkt der Besichtigung ist die unterirdische Kathedrale zu Ehren der Heiligen Kunigunde ( Kinga von Polen, 1224 bis 1292 ) mit Altären, Reliefs und Lüstern - alles aus dem vollen Salz gemeisselt.

Wegen der Heilwirkung der stark salzhaltigen unter der Erde werden einige Kammern der Salzmine Wieliczka auch erfolgreich als Sanatorium für Atemwegserkrankungen genutzt.

Fotos, Fotos, Fotos... aus dem Reich der unterirdischen Schätze - Wieliczka. 

Obwohl der Kurort Wieliczka mit seinen historischen Gebäuden und Parks auch oben etliches Sehenswerte zu bieten hat, zeigt unsere Bildergalerie nur unsere Foto-Eindrücke der Wanderung durch die unterirdischen Salzhallen.

Die Beleuchtung war zwar für den Rundgang und für die Besichtigung ausreichend und liess sowohl die Skulpturen als auch die Säle und Galerien in ein angenehmes Licht tauchen, war aber zum Fotografieren nur sehr bedingt geeignet.

Wie fast immer fotografierten wir ohne Stativ, dabei stiessen wir bei den wirklich schwachen Lichtverhältnissen oftmals an die Grenzen unserer durchaus hochwertigen DSLR-Kamera. Trotz hohem Iso-Wert waren die Bilichtungszeiten auch mit aktivem Bildstabilisator oftmals zu lang. Wir bitte Sie deshalb, leichte Unschärfen bei einigen Motiven zu entschuldigen.

Den Ausflug zur Salzmine Wieliczka hatten wir über unsere Hotel-Rezeption bei einem Tour-Operator gebucht, der für einen angenehmen Ablauf sorgte. Deutsche Führungen werden von der Mine nur zu bestimmten Tageszeiten angeboten, unser sehr versierter Führer sprach ein ausgezeichnetes und deutliches Englisch, womit wir sehr gut klar kamen.

Englisch-Kenntnisse braucht man als Individual-Tourist in Krakau so und so, da nahezu nirgendwo Deutsch gesprochen wird. Übrigens ist die Besichtigung der Salzmine - so finden wir - recht anstrengend, sie dauert zumindest drei Stunden, in die Tiefe von bis zu 135 Metern geht es über insgesamt 800 Holzstufen zu Fuss.

Insgesamt werden unter Tage mehrere Kilometer zu Fuss zurück gelegt. Glücklicherweise geht es zum Abschluss per Fahrstuhl wieder nach oben. Glück auf!

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