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Verstanden

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Das Eisenbahnmuseum in Kairo

Das Eisenbahn Museum im Zentrum von Kairo - the Egyptian National Railways Museum.

Plüschig verstaubte, aber echt seltene Eisenbahn-Exponate des frühen Eisenbahnwesens in Ägypten.

The Egyptian National Railways Museum - Midan Ramses, Cairo in the year 1998.

Ein Besuch des Kairoer Eisenbahnmuseums mit seinen Exponaten zur geschichtlichen Entwicklung der ägyptischen Eisenbahnen ist allen bahninteressierten Reisenden, die in diesen unruhigen Zeiten Kairo besuchen, als kleines Highlight wirklich zu empfehlen.

Mit seinem verstaubten, plüschigem Charme ist dieses Museum aber auch für ausgesprochene Nostalgiker und Ägypten-Fans ohne Bahn-Hintergrund durchaus interessant.

Das Eisenbahnmuseum von Kairo befindet sich in einem Anbau des Kairoer Hauptbahnhofs, der Ramses Station am Midan Ramses, mitten im Zentrum der turbulenten und wuseligen Millionen-Metropole am Nil.

Das Museum ist auf Anhieb nicht leicht zu finden, die Hinweisschilder sind seit Jahren abmontiert und fristen ihr Dasein versteckt hinter der Stephenson-Dampflokomotive No.986 von 1866 in der Ausstellung.

Mitarbeiter in der rund siebzig Meter entfernten Schalterhalle der Ramses Station zeigen interessierten Eisenbahn-Fans aber gerne den Weg zum unscheinbaren Eingang gegenüber der Statue des Ramses II.

Ausländische Besucher werden eher selten im Museum empfangen, aber die meisten Ausstellungsstücke sind neben Arabisch auch in Englisch beschriftet.

Uns half ein sachkunduger Museumsführer, den wir als Guide ganz für uns hatten. Aber es ist auch ein kleiner Katalog verfügbar, speziell zur Unterstützung bei der Identifizierung der Fahrzeugtypen, der zahlreichen Modelle und Diaramen.

Fotos, Fotos, Fotos... eine originale Stephenson-Dampflokomotive mit nostalgischem Salonwagen.

Das absolute Highlight des Museums ist die Stephenson-Dampflok No. 30 aus dem Jahre 1862 mit dem angedockten Salonwagen des damaligen ägyptischen Vizekönigs Muhammad Said – er regierte Ägypten von 1854-1863..

Das Eisenbahn-Museum Kairo wurde am 26. Oktober 1932 fertiggestellt und am 15. Januar 1933 als technische und wissenschaftliche Eisenbahn-Ausstellung eröffnet - die Ausstellung ist bis heute unverändert und entsprechend angestaubt.

Neben den drei originalen, historischen Dampflokomotiven im unteren Saal als besondere Grossexponate

  • No. 30 – von Robert Stephenson and Company in 1862 – Fabrikations-Nummer 1295.

  • No. 986 – hergestellt von Robert Stephenson and Company in 1866.

  • No. 194 – gebaut bei der North British Locomotive Company in 1905 – als Schnittmodell. 

umfasst die Ausstellung zwei volle Stockwerke im schon ursprünglich dafür vorgesehenen Gebäude seitlich der Ramses Station.

Das Eisenbahn-Museum Kairo bietet mit über sechshundert Eisenbahn-Modellen und einer grossen Sammlung von historischen Fotografien, zahlreiche als Diaramen angelegte Schaukästen, vielen alten Dokumenten, Karten und Plänen eine echte Fundgrube für alle Eisenbahn-Freunde.

Plüschig verstaubte, aber echt seltene Eisenbahn-Exponate der frühen Eisenbahn in Ägypten.

Kairo - Ägyptens quirlige Millionen-Metropole am breiten Nil in faszinierenden Ansichten.

Die grösste Stadt Afrikas ist auch die Hauptstadt des Staates Ägyptens - Kairo, Highlights am Nil.

Midan Ramses - Midan Tahrir - Ägyptisches Museum - Nile Corniche - Khan al Khalilli - die Zitadelle.

Historische Eisernbahnen in Afrika... Eisenbahn-Abenteuer und Erlebnisse am Schienenstrang

Aufregende und exotische Dampfeisenbahnen - Volldampf in Übersee, by Globetrotter-Fotos.de.

Das TransNamib Museum in Windhoek

Das TransNamib Museum im Kolonialzeit-Bahnhof von Windhoek, der Hauptstadt Namibias.

Zu sehen sind klasse Exponate der Eisenbahnen in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwest-Afrika.

Museum für den Schienenverkehr in Deutsch-Südwestafrika, Südwestafrika und Namibia.

Schon von Weitem ist das weiss gestrichene Empfangsgebäude des historischen Bahnhofs von Windhoek zu erkennen, der auch heute noch in Betrieb ist.

Mit dem sehr schön gestalteten Bahnhofsvorplatz, dem historischen Gebäude des Ministry of Veterans Affairs und einer ganzen Reihe von Grossexponaten früherer Eisenbahnzeiten bildet das von der deutschen Eisenbahn 1912 errichtete und später erweiterte Gebäude im Kolonialstil ein stilvolles Ensemble.

Der Schienenverkehr im früheren Deutsch-Südwestafrika, Südwestafrika und Namibia.

Im ersten Stock des schmucken Bahnhofsgebäudes befindet sich das TransNamib Museum, es ist das einzige Eisenbahn-Museum in Namibia.

Es wurde 1993 eröffnet und wird von der TransNamib Holding Ltd. betrieben, die heute für den Eisenbahnbetrieb in Namibia verantwortlich ist.

Das TransNamib Museum bietet eine penibel zusammengetragene Eisenbahn-Ausstellung.

Zu Recht ist der heutige Kurator des TransNamib Museums, Konrad Schüllenbach, dessen Familie seit Generationen im heutigen Namibia lebt, stolz auf die liebevoll zusammen getragenen Exponate, den Zeugnissen einer durchaus erfolgreichen Eisenbahn-Geschichte und auf die Fülle an wertvollen, eisenbahn-historischen Dokumenten.

Neben dem restaurierten, ansonsten original erhaltenen Arbeitszimmer des Bahnhofsvorstehers sind im Transnamib Museum von Windhoek eine ganze Reihe von Lokomotiv-Modellen und alten Utensilien der Eisenbahnarbeit, wie Kommunikationsmittel, Arbeitsgeräte, Uniformen, Dienstbücher, Werkzeuge ausgestellt.

Besonders beeindruckt hat uns die riesige Sammlung an alten Fahrplänen, Schildern, Skizzen, Bauplänen und weiteren Exponaten aus deutscher Kolonialzeit.

Das ist wirklich eine Fundgrube für Eisenbahnfreunde, die auf Spurensuche der frühesten Eisenbahnzeit - so in etwa ab 1895 - in der ehemaligen Kolonie Deutsch Südwest-Afrika mit schmaler 600 mm bzw. 1.067 mm Kapspur gehen wollen.

Viele hochinteressante Gegenstände stammen aber auch aus der Zeit, als die südafrikanische Eisenbahnverwaltung sowie die National Transport Corporation of South West Africa verantwortlich für das Eisenbahnwesen im heutigen Namibia gewesen ist.

An den Schildern und Dokumenten ist das leicht an den Aufschriften in Afrikaans erkennbar.

Eine Illing-Schmalspur-Dampflok mit 600 mm Spurweite - was ist denn eine Illing?

Ein besonderer Blickfang vor dem historischen Empfangsgebäude ist die 154 A, eine Illing-Schmalspur-Dampflok mit 600 mm Spurweite, die im Jahre 1900 bei Henschel in Kassel als Fabrik-Nr. 5376 gefertigt wurde,

1903 wurde sie in Swakopmund zusammengesetzt und 1915 nach 371.000 gefahrenen Meilen ausser Dienst genommen.

Illing bedeutet... halber Zwilling! Es war damals tatsächlich üblich, zwei Lokomotiven dieser Bauart gegenläufig aneinander zu koppeln, um Kurven und Steigungen besser bewältigen zu können.

Auch das heutige Schienennetz in Namibia hat eine Schmalspur von 1.067 mm, die Kapspur genannt wird.

Weitere Ausstellungsstücke auf dem Bahnhofsvorplatz aus früherer Zeit sind mehrere Draisinen, einige historische Personen- und Güterwaggons, die erste Diesellok Namibias und – ganz martialisch – zwei gepanzerte Schienenfahrzeuge aus der südafrikanischen Besatzungszeit.

Wer als Eisenbahn- und Dampflokfreund einmal nach Windhoek in Namibia kommt, sollte es nicht versäumen, sich wirklich Zeit auch für dieses schöne Museum nehmen!

Ausgewählte Stadtansichten mit Relikten und Bauten aus deutscher Kolonialzeit in Windhoek.

Erleben Sie ergänzend zu unserer obigen Bildergalerie auch unsere Windhoek-Fotoshow:

Windhoek... die Hauptstadt Namibias mit ausgeprägtem deutschkolonialem Flair ...Windhuk

Volldampf - Eisenbahn-Romantik und Zeitdokumente einer längst vergangenen Epoche.

Dampfeisenbahnen - Feuer – Wasser – Kohle – pure Lust und... Volldampf-Emotionen!

Aufregende und exotische Dampfeisenbahnen ohne Grenzen - Volldampf in Übersee.

Sudan Rail - ein afrikanisches Abenteuer

Das marode afrikanische Eisenbahnwesen des Sudan, hautnah in sehr seltenen Aufnahmen.

Sudan Rail - Eisenbahnanlagen aus der Kolonialzeit in Atbara und in Abu Hamed am Nilufer.

Der Sudan im Ostafrika ist ein ausgesprochen schwieriges Reiseland.
 
Die unbarmherzige Diktatur einer arabischen Herscherklasse macht es Besuchern wirklich nicht leicht. Hinzu kommen teils wirklich unerträgliche klimatische Verhältnisse mit Temperaturen, die oftmals 40° im Schatten übersteigen.
 
So wird der Sudan von Backpackern und 'normalen' Touristen weitgehend gemieden.
 
Warum wir uns trotzdem im Frühjahr 2003 zum Nil aufmachten und zu zweit als Globetrotter den nördlichen Sudan in öffentlichen Verkehrsmittel bereisten, lesen Sie auf unserer Sudan-Startseite:
Für Fahrten ausserhalb von Khartoum benötigt man generell ein 'Travel-Permit' der Behörde, zum Fotografieren eine sogenannte 'Photo-License'.
 
Trotz erworbener 'Photo-License' ist das Fotografieren im Sudan meistens streng verboten!
 
In der in Khartoum beim Cinematography Board des Minestry of Tourism & National Heritage des Sudan zu beantragenden Photo-License ist zweisprachig eine Liste von Gegenständen und Orten aufgeführt, die auf keinen Fall fotografiert werden dürfen, das hatten wir auch so unterschrieben.
 
Darunter waren aufgeführt - wie konnte es anders sein und gaaanz wichtig - natürlich auch die Eisenbahn-Anlagen der Sudan Rail.
 
Erheblich marode sind allerdings nicht nur die Schienenstränge, sondern auch das gesamte rollende Material der Sudan Rail, die überwiegend noch aus der britischer Kolonialzeit stammt.

Vielleicht sind es diese Fakten, die die sudanesische Regierung aus Scham dazu bewogen haben, das Fotografieren von Bahnhöfen und Bahnanlagen generell zu untersagen und… weniger die Furcht vor möglichen Spionage-Attacken - wer weiss?

Über das Verbot, Eisenbahnanlagen, Züge und Lokomotiven zu fotografieren, haben wir uns natürlich nicht halten wollen, sind wir doch Eisenbahnfans und -Fotografen mit Leib und Seele.
 
Unter den erschwerten Bedingungen der Umgehung des totalen Fotografier-Verbots haben deshalb die Aufnahmen dieser Bildergalerie natürlich den absoluten Seltenheitswert.
 
Der Bahnhof von Shendi, das Ausbesserungswerk Atbara und die Werkstatt in Abu Hamed.

Unsere Fotos wurden mit einer analogen Taschenkamera aufgenommen und später für diese Bildergalerie digitalisiert.
 
Sie zeigen zuerst den Bahnhof der Kleinstadt Shendy etwa 150 km nördlich von Khartoum.
 
Ausführlicher ist dann unser Report über die Bahn-Werkstätte und des Betriebshofes der Sudan Rail in der bei uns überhaupt nicht bekannten Großstadt Atbara an der Einmündung des gleichnamigen Flusses in den Nil, wo wir von den Mitarbeitern ungestört fotgrafieren konnten.
 
Einige Fotos zeigen anschliessend die spartanische und fast leere Bahn-Werkstatt in Abu Hamed, einer sandigen Kleinstadt am Nil.
 
Einen halben Tag lang festgesetzt, wegen des Fotografierens von Bahnanlagen - Peng!

Es kam, wie es kommen musste - so wurden wir beim Fotografieren der entlegenen Bahn-Werkstatt in Abu Hamed von zwei Polizisten festgenommen und einen halben Tag lang mühsam verhört.
 
Auch die kleine, tapfere Canon wurde vorübergehend konfisziert, eben weil das Fotografieren verboten war.
 
Vielleicht waren wir ja Spione, oder... auch nicht. Wer konnte das schon so genau wissen!
 
Nach quälend langen Stunden im Gebäude der örtlichen Polizei und weiteren Verhören in der Geheimdienst-Zentrale mitten in der sandigen Wüste, war am Ende der Film verloren, der Kopf aber noch oben.
 
Übrigens... die gewünschten Bilder konnten wir dann glücklicherweise am nächsten Tag unbeobachtet vom Nile-Hotel aus der Ferne doch noch fotografieren.
 
Die letzte Aufnahme der Bildergalerie zeigt den nur einmal wöchentlich verkehrenden Zug aus Khartoum nach seiner Ankunft in Wadi Halfa am Nasser-See, kurz nach einem heftigen Sandsturm. 
 
Abenteuerreisen in Afrikas grösstem Land, im Sudan am Nil entlang und durch die weite Sahara.

Aufregende und exotische Dampfeisenbahnen - Volldampf in Übersee.

Sri Lanka Railways


Aufregende Eisenbahn-Abenteuer in den Teebergen von Ceylon im Sommer 1974.

Sri Lanka Railways - spannende Eisenbahn-Erlebnisse in den Teebergen von Sri Lanka.

Während zweier längerer Aufenthalte als Backpacker auf der Tropeninsel Sri Lanka Mitte der 1970er Jahre hatten wir das ausgesprochene Vergnügen, den größten Teil des Streckennetzes von ca. 1.500 km der Sri Lanka Railways kennenzulernen - leider nicht mehr mit der von uns so geliebeten Dampftraktion.

Aber... abenteuerlich und landschaftlich außerordentlich reizvoll waren die zahlreichen Bahnreisen unter Tropen-Bedingungen schon. Als besonders spektakulär und genussvoll sind uns die folgenden Strecken in Erinnerung geblieben:
  • Colombo - Jaffna über den Elephant Pass ...heute durch den jahrerlangen, zum Glück beendeten, Bürgerkrieg nicht mehr durchgehend in Betrieb.
  • Kandy - Colombo ...fünf Stunden herrliche Eisenbahnfahrt, auf ca. 120 km werden in fünf Stunden 500 m Höhenunterschied bewältigt.
  • Colombo - Hikkaduwa - Galle ...die abwechslungsreiche Strecke entlang der Westküste am Indischen Ozean.
Die erste Eisenbahnstrecke auf der tropischen Insel Ceylon wurde 1864 in der britischen Kolonialzeit für den Transport von Kaffee aus dem Hochland nach Colombo gebaut und später dann auch für den Transport des berühmten Ceylon-Tees genutzt.
 
Im Jahre 1867 wurde dann der Personenverkehr auf der spektakulären Strecke von Colombo nach Kandy eröffnet, hier waren wir unter den Passagieren.
 
Und dann... das richtig große Eisenbahn-Abenteuer in den tropischen Teebergen:

Unvergleichlich abenteuerlich und aufregend war aber unsere Bahnfahrt von Kandy durch die berühmten Teeberge von Sri Lanka in Richtung Badulla und Horton Plains im Sommer 1974.
 
Wegen vorhergegangener heftiger Tropenregen war die Trasse teilweise weggespült, Schienen den Hang hinabgerutscht oder durch Bergrutsche verschüttet. Dazu waren etliche Eisenbahn- und Strassenbrücken durch die reissenden Wassermassen völlig zerstört.
 
Erstaunlich war dagegen, dass die tapferen Eisenbahner der Sri Lanka Railways mit ihren dieselbetriebenen Zügen trotzdem fuhren, immer wieder unterbrochen durch Abschnitte, auf denen die Passagiere auf Busse umsteigen mussten.
 
Einen Teil der Strecke legten wir auch als Anhalter in einem offenen Jeep der staatlichen Eisenbahn-Verwaltung zurück, zusammen mit den gesamten Löhnen der Eisenbahner in der dortigen Bergregion, streng bewacht durch mitfahrende, bewaffnete Soldaten.

Als richtig gefährlich erschien uns eine Begebenheit, während der der Lokführer unseres Personenzuges seine Dieselmaschine auf einer Steilstrecke in den Teebergen abwürgte. Weil die Räder bei allen Versuchen wieder anzufahren, heftig durchdrehten ( schleuderten ), kamen wir nicht mehr vom Fleck.
 
Die Lösung der Lokpersonale war dann, den gesamten Zug hunderte von Metern für den Neustart bis auf eine flachere Stelle zurückrollen zu lassen.
 
Für den Fall, dass der Zug dabei zu viel Fahrt aufnehmen könnte und ausser Kontrolle geriete, wollten wir von den Trittbrettern in die Teebüsche abspringen. Zum Glück war das nicht nötig, denn alles verlief glatt und es konnte im Schneckentempo weiter gehen.

Leider sind von diesen abenteuerlichen Erlebnissen nur wenige, qualitativ eher mäßige Fotos vorhanden, die jetzt nach dem Einscannen der Diapositive hier von uns gezeigt werden - als echte Zeit-Dokumente von den Sri Lanka Railways einer inzwischen vergangenen Epoche.

Aufregende und exotische Dampfeisenbahnen - Volldampf in Übersee.

Full Steam im Shantytown Heritage Park

Der kleine Dampfzug in Shantytown bei Greymouth auf Neuseelands Südinsel.
 
Steam for the Steam-Buffs... the Historic Bush Tramway in the Shantytown Heritage Park.

Eine historische Dampfeisenbahn zuckelt gemütlich durch den kalten Regenwald.

Herrlich dampfreiche Erlebnisse hatten wir im Shantytown Heirtage Park auf der Südinsel Neuseelands.
 
das frühere Goldgräberstädtchen Shantytown an Neuseelands regenreicher Westküste ist heute ein original erhaltenes Freilichtmuseum aus der wilden Zeit des Goldrausches Neuseelands im 19. Jahrhundert.

Der Shantytown Heritage Park liegt in Paroa, etwa zehn Kilometer südlich von Greymouth, er zeigt in vorbildlicher Weise, wie die Gold Digger früher gelebt haben.
 
Zur Freude der Touristen und Eisenbahnfans aus aller Welt besitzt dieser kleine aber feine Freizeitpark auch eine nette Sammlung an historischen Dampflokomotiven, die Sie in unserer obigen Fotoshow hautnah erleben können.
 
Heute fährt täglich mehrmals wie zu alten Zeiten ein kleiner Dampfzug durch den Park und durch den angrenzenden kalten Regenwald, der typisch für diese Gegend Neuseelands ist.

The Historic Bush Tramway in the Shantytown Heritage Park near Greymouth

Shantytown's Dampflok Sammlung besetzt einen besonderen und einzigartigen Platz in in der Pioniergeschichte Neuseelands. Anders als andere Eisenbahn-Sammlungen zeigt sie Lokomotiven aus der Industrietätigkeit, insbesondere der einheimischen Forest Bush Tramway.

Die tapferen kleinen Dampfloks der Historic Bush Tramway stampfen auf schmaler Spur entlang der Infant Creek Tram Line, die den ursprünglichen Schienen zum historischen Sägewerk aus dem 19. Jahrhundert folgt.
 
Die beiden eingesetzten Dampflokomotiven stammen aus britischer Produktion. Sowohl die 'Kaitanga' als auch die 'L 508' sind beide deutlich über 100 Jahre alt, bestens gepflegt und fahren  noch täglich Besucher aus aller Herren Länder auf der kurzen Strecke durch den Busch.

Herrlich exotische Eisenbahn- und Goldgräber-Romantik in der Shantytown bei Greymouth.

Die L 508 - diese in unserer Bildergalerie im Einsatz gezeigte hübsche kleine Dampflokomotive wurde bereits im Jahre 1877 als Nummer 1206 bei der Firma Avonside Engine Co. in Bristol, Großbritanien gebaut.
 
Es ist wirlich enorn, dass diese taffe 'über 100jährige' heute immer noch ihren Dienst verrichtet. Die Hersteller-Fabrik Avonside Engine wurde dagegen bereits in den 1930eer-Jahren geschlossen.

Als weltreisender Fotograf und Ehrenlokführer der DR Reichsbahn hatten wir das Glück zu längeren Gesprächen mit Heizer und Lokführer und durften sowohl die Hin- als auch die Rückfahrt durch den kalten neuseerländischen Regenwakld entlang der Infant Creek Tram Line auf dem Führerstand der knuffigen historischen Dampflokomotive mit erleben.
 
Neuseeland - das Traumreiseziel und Outdoor-Paradies im fernen Südpazifik!
 
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Aufregende und exotische Dampfeisenbahnen - Volldampf in Übersee.