Mil-Hubschrauber

Mil - Mehrzweck, Transport- und Kampf-Hubschrauber der Moskauer Hubschrauber Fabrik M. L. Mil.

Verschiedene russische Mil Mi-Hubschrauber - in mehreren Luftfahrtmuseen ausgestellt.

Eyecatcher voran! Unsere Bildergalerie beginnt aus optischen Gründen - nicht ganz in der chronologischen Reihenfolge - mit einem Mil Mi-8 Mehrzweckhubschrauber der Bundesluftwaffe in Sonderlackierung  zum Andenken an das Transporthubschraubergeschwader ( THG ) 34 der ehemaligen DDR in Brandenburg/Briest.

Dieser Hubschrauber ist exponiert neben der JU-52 Halle in Wunstorf bei Hannover ausgestellt.

Ebenso einmalig ist der zweite Mil Mi-8 mit der Sonderausstattung für Papst Johannes Paul II, den wir im absolut sehenswerten Muzeum Lotnictwa Polskiego, dem nationalen polnischen Luftfahrtmuseum in Krakau mit unserer Kamera erwischt haben. Hier erhaschen Sie auch einen Blick in das Cockpit sowie in den luxeriös ausgestatteten Passagierraum.

Üblicherweise sind die Mil-Hubschrauber innen aber wesentlich spartanischer ausgestattet, wie die weiteren Aufnahmen zeigen.

In verschiedenen Luftfahrt- bzw. Technikmuseen haben wir für Sie die folgenden Mil-Modelle

  • Mil Leichter Mehrzweckhubschrauber Mi-2 - ab 1961 bis 1998 in verschiedenen Ausführungen
  • Mil Transport- und U-Jagd-Hubschrauber Mi-4a sowie Mi-4 ME - 1953 bis 1969
  • Mil Mehrzweckhubschrauber Mi-8 in unterschiedlichen Ausstattungen - von 1965 bis heute
  • Mil Führungshubschrauber Mi-9 - 'Hip-G' - ab 1978
  • Mil U-Boot-Jagdhubschrauber Mi-14 PL - 1977 bis 1991
  • Mil Schwerer Kampfhubschrauber Mi-24d und Mi-24p - NATO-Code Hind - ab 1969

aufgespürt und, wie wir meinen, in eindrucksvollen und sachgerechten Fotos festgehalten.

Die meisten Aufnahmen trugen das Transportfliegermuseum der Ju-52 Halle in Wunstorf, das Luftwaffenmuseum Flughafen Berlin-Gatow sowie das schon genannte Muzeum Lotnictwa Polskiego in Krakau, Polen, bei. Sehen Sie ergänzend auch unsere pasenden, exklusiven Bildergalerien:

Ein kleiner technischer Steckbrief am Beispiel des Mil Mi-8 T Mehrzweckhubschraubers

  • Rumpflänge 18,31 m - Länge über alles 25,28 m - Höhe 5,60 m
  • Rotorkreisdurchmesser 21,91 m - Heckrotordurchmesser 3,80 m
  • Leermasse 7.100 kg - max. Startmasse 12.000 kg
  • Triebwerk - Klimow/Isotow TW2-117
  • Leistung - 2x 1.267 kW
  • Höchstgeschwindigkeit - 260 kmh
  • Reichweite - 50 bis 460 km - Dienstgipfelhöhe 4.500 m

Ende 1965 liefen die ersten Serien-Hubschrauber dieses Typs vom Band, Seitdem wurden mehr als 12.000 Exemplare in mehr als 120 Versionen in den Staatlichen Flugzeugwerken Nr. 387 in Kasan und Nr. 99 in Ulan-Ude gebaut und ist - stets weiterentwickelt - auch derzeit noch in Serien-Produktion.

Mit Ausnahme der Zivilmaschinen waren die meisten der hier gezeigten Hubschrauber bei der Luftwaffe der NVA in der früheren DDR sowie bei der polnischen Luftwaffe im Einsatz. Einige Maschinen standen noch nach der politischen Wende in der bundesdeutschen Luftwaffe für einige Jahre im SAR-Dienst.

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