Jaguar XK 120, XK 140 & XK 150


Jaguar  XK  - fauchende, aber elegante Raubkatzen machen ab 1948 Furore!

XK 120, XK 140 & XK 150 - die aufregenden Vorgänger-Modelle der Jaguar E-Type!

'Grace and Pace' - Anmut und Tempo! Jaguars Traumsportwagen der frühen Nachkriegszeit, das waren die XK-Modelle. Während der Bauzeit von 1948 bis 1961 des 30 357 mal gebauten Klassikers sind kaum mehr als 100 Autos in Deutschland abgesetzt worden, Heute sind allein in der Jaguar Association 210 XK registriert. Viele US-Importe haben zu dieser Vermehrung beigetragen, denn die XK-Zweisitzer waren echte Exportschlager der wieder auflebenden englischen Sportwagenindustrie nach Nordamerika.

Damals waren es drei Dinge, die der Mann von Welt brauchte und auf unvergleichliche Weise im XK fand: ein aufregend dynamisches Design, überlegene Motorleistung und den Glanz im Rennsport errungener Lorbeeren. Und... wie geht es uns heute? 

Verglichen mit zeitgenössischen Konkurrenten war der XK zudem ein echtes Sonderangebot, trotz Luxusklasse blieben die Preise für die wohlgeformten Coupés und Cabrios stets bis zu 30 Prozent unter denen der Mitbewerber. 'Value for money', also viel Auto fürs Geld, lautete eine Devise von Jaguar-Chef Sir William Lyons.

Sir William Lyons: 'Schöne Autos sind nicht teurer herzustellen als häßliche!'

'Grace and Pace' - Anmut und Tempo! Diese verführerischen Attribute sollten die Jaguars nach dem Willen des Firmengründers Sir William Lyons aufweisen. Tatsächlich war es vor allem das aufregend geformte Blechlkleid des XK 120, das im Oktober 1948 die Besucher der London Motor Show begeisterte. Der Roadster sah aus, als käme er direkt von der Rennstrecke, imponierte dazu mit fliessenden Linien, der langen Motorhaube und geschwungenen, in die Heckpartie übergehenden Kotflügeln.

Und dazu... der Jaguar XK 120 galt damals mit 120 Meilen ( 192 kmh ) als schnellstes Serienauto überhaupt. Allerdings erreichte der XK 150, selbst mit dem 1959 vorgestellten 3,8 Liter-Motor und 265 PS, nicht die versprochenen 150 Meilen pro Stunde.

Die aufregende Fahrzeug-Geschichte der fauchenden Raubkatze:

  • 1948 - Vorstellung des XK 120 Roadster auf der Londoner Motor Show.
  • 1951 - Jaguar präsentiert die geschlossene Version, das XK 120 Coupé.
  • 1954 - der Jaguar XK 140 hat einen stärkeren Motor, verbesserte Mechanik und eine leicht modifizierte Karrosserie.
  • 1957 -mit dem XK 150 verliert die Baureihe den auffälligen Hüftschwung, die neue Generation besticht mit geglättetem Blech und Scheibenbremsen.
  • 1959 - Jaguar XK 150 auf Wunsch mit 3,8 Liter-Motor und 265 PS lieferbar.
  • 1960 - Produktionsende für Cabrio und Roadster, das Coupé läuft erst 1961aus.

Nach heutigen Maßstäben sitzt man zu tief hinter dem grossen Lenkrad des XK 120, vermisst neben guter Seitenführung auch eine Lehnenverstellung der Ledersitze und vor allem eine adäquate Heizung und Lüftung. Ein echter, aber besonders edler Oldtimer eben!

Mit seiner Zahnstangenlenkung, verstärkten Torsionsstäben vorne und Teleskop-Stoßdämpfern hinten läßt sich der XK 150 dann schon viel präziser dirigieren. Der Fortschritt zeigt sich auch bei den standfesten Scheibenbremsen des letzten Modells. Zeitgenössische Käufer konnten sich dazu mit wahlweise lieferbarem Overdrive und verschiedenen Hinterachsuntersetzungen ihren ganz persönlichen XK-Sportwagen zusammenstellen.

Von 160 bis zu bullige 265 PS - der kernige, dumpf grollende Jaguar-Langhub-Reihensechszylinder verblüfft auch heute noch mit seiner geschmeidigen Durchzugskraft - mit sauberer Beschleunigung von zehn Meilen pro Stunde bis zur Spitze im größten Gang! Wer macht es heute nach?

British Sports Cars - Roadster und Coupés der feinen englischen Art!

Traumreiseziele ganz easy