Święta Lipka - Heiligelinde

Święta Lipka-Heiligelinde, in Masuren. Einer der bekanntesten polnischen Wallfahrtsorte.

Die barocke Wallfahrtskirche Heiligelinde, eine herrliche Basilika mit Kreuzgängen und Kloster.

Die weit bekannte Wallfahrtskirche Heiligelinde wurde in den Jahren von 1687 bis 1730 vom aus Tirol stammenden Wilnaer Baumeister Georg Ertly und seinen Nachfolgern auf den Fundamenten zweier älterer Kirchen erbau, sie wird von Jesuiten betreut. Sie ist ein Prachtbeispiel spezifisch ermländischen Barocks.

Die herrlich gelegene Basilika in Heiligelinde haben wir zusammen mit dem Besuch der idyllischen Kleinstadt Rössel, die heute Reszel heisst,  im Rahmen eines Tagesausflugs von unserem Urlaubsquartier bei Stare Juchy aufgesucht.

Es war ein sonniger Juni-Tag und die Vorbereitungen für die nächste Wallfahrt am kurz bevorstehenden katholischen Feiertag Fronleichnam waren im vollen Gange.

Ebenso wie die äussere Ansicht zeigt auch der Innenraum der doppeltürmigen Kirche eine atemberaubend reiche Ausstattung mit einer verschwenderischen Prunkentfaltung.

Besonders bemerkenswert ist die Orgel des Meisters Johann Josua Mosengel aus Königsberg, mit ihrer aussergewöhnlichen Vielfalt an Verzierungen und beweglichen Figuren. Rund 4.000 Pfeifen und 40 Register geben diesem Instrument einen unverwechselbaren Klang.

Fotos, Fotos, Fotos... Impressionen der barocken Wallfahrtskirche Heiligelinde in Masuren.

Die Wallfahrtskirche Heiligelinde steht auf dem Besichtigungs-Programm einer jeden Masuren-Busrundreise. So nimmt es nicht wunder, dass so etliche Reisebusse aus Polen und auch aus Deutschland auf dem grossen Parkplatz vor der Basilika zu sehen waren.

Zum Glück verliefen sich aber die Besucher doch auf dem weitläufigen Gelände, so dass wir gute Möglichkeiten hatten, mit unserer neugierigen Kamera zum Schuss zu kommen.

So bekommen Sie hier einen feinen Überblick, was Sie bei enem Besuch vor Ort erwartet. Enjoy!

Der kleine Ort Heiligelinde ist legenden- und sagenumwoben!

Der Marienkult von Heilige Linde ist seit dem 14. Jahrhundert belegt und hatte ursprünglich heidnische Wurzeln. Der Begriff 'Heilige Linde' geht auf einen prussischen Kultplatz zurück, an dem die Fruchtbarkeitsgöttin Puskaite vereht wurde.

Viele Legenden wanden sich im Laufe der Zeit in unzähligen Varianten um die Heilige Linde.

Eine dieser Sagen erzählt die Geschichte eines in Rastenburg zum Tode Verurteilten, der Maria um Hilfe anflehte.

Diese soll ihm aufgetragen haben, eine aus Holz geschnitzte Figur von 'Unserer Lieben Frau' anzufertigen. Er wurde tatsächlich freigelassen und hängte die Marienfigur an eine Linde auf dem Weg nach Rössel.

Danach sollen sich dort tatsächlich viele Wunder ereignet haben.

Masuren, das grosse Seengebiet im historischen Ostpreussen im hohen Norden von Polen.

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