Schloss Pillnitz


Das Barockschloss Pillnitz ist eine ganz besondere architektonische Perle Sachsens.

Pillnitz - ein lustvolles Schloss und herrlicher Landschaftspark an der Elbe bei Dresden.

Ein echtes 'Muß' für Dreden-Besucher ist ein Ausflug nach Pillnitz am Ostufer der Elbe, als kleines Dorf mit grosser Schlossanlage südlich der sächsischen Landeshauptstadt gelegen, ist es heute in Dresden eingemeindet.
 
Eine besonders angenehme Möglichkeit, dieses kulturgeschichtlich einmalige und hoch attraktive Ensemble aus Wasserpalais, Bergpalais und Neuem Palais mit dem barocken Lustgarten sowie umliegenden Schlosspark zu besichtigen, bietet die gemütliche Fahrt mit einem der historischen Schaufel-Raddampfer der Weißen Flotte ab dem Dresdener Elbufer unterhalb der Brühlschen Terrasse.

Die Fotos unserer Bildergalerie sind an einem wunderschönen Frühlingstag Anfang April entstanden,während wir vom Parkplatz aus den Schlosspark, das hübsche Elbufer und die Schlossgebäude im auffälligen chinesischen Stil umwanderten.

Wir denken, dass unsere Aufnahmen die historische Schlossanlage mit dem kunstvoll angelegten Landschaftsgarten ins rechte Licht rücken und Sie zu einem eigenen Besuch animieren.

Die notwendige Erfrischung fanden wir übrigens im gut besuchten Garten-Restaurant des Schlosshotels.

Das Barockschloss und Landschaftspark Pillnitz ...eine bewegte Historie ist überliefert!


Ein wenig Geschichte ist gar nicht so schlecht, auch wenn in der Schule - damals war's - dieses Fach stets zu den Langweiler-Themen gehörte:

Erstmalig wurde das weitläufige Gelände am Elbufer als Herrensitz bereits Mitte des 14. Jahrhunderts erwähnt. Es wurde im Jahre 1694 vom sächsischen Kurfürst Johann Georg IV. erworben.
 
Sein Bruder Friedrich August, der spätere 'August der Starke' überlässt das grosse Anwesen seiner Mätresse Gräfin Cosel, die dort von 1713 bis 1715 in Pillnitz wohnte.

August der Starke machte Pillnitz zum ersten seiner thematischen Lustschlösser und liess es im barocken Stil mit den bekannten China-Elementen, die zu damaliger Zeit hoch modern waren, um- und ausbauen.
 
Matthäus Daniel Pöppelmann, der bekannte Baumeister des Barock und Rokoko, lieferte dabei die Baupläne das Wasser- und Bergpalais.
 
Vorbilder für die Gestaltung waren unter anderem die Toranlage zum Palast des Kaisers von China in Peking und  Palastbauten von Venedig sowie die palladianischen Villen in Venetien, Italien.

Der in der Art eines englischen Landschaftsgartens angelegte Garten spielte damals eine bedeutende Rolle bei den Festlichkeiten und Bällen des Hofes.

Dem Geschmack und Bedürfnis der damaligen Zeit nach Romantik und Exotik wurden auch ein Palmenhaus und die Orangerie errichtet.
 
Etwas ganz Besonderes ist das gläserne, fahrbare Kamelienhaus, in dem eine Kamelienpflanze seit 1801 ihre Blütenpracht entfaltet. Mittlerweile ist die Kamelie 8,60 m hoch und hat einen Durchmesser von fast 11 Metern. Während der Blütezeit von Mitte Februar bis April trägt sie Zehntausende glockenförmige, karminrote Blüten. 
 
Heutzutage ist die Schlossanlage Pillnitz ein beliebtes Ausflugs- und Touristen-Ziel. Neben den historischen Sehenswürdigkeiten an Gebäuden und in den Parkanlagen, sind auch das Schlossmuseum Pillnitz im Neuen Palais sowie das das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Berg- und Wasserpalais besuchenswert.

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