Das Schnoorviertel

Das Schnoorviertel - historisches Quartier in der Altstadt von Bremen.

Der Schnoor - ein touristisches Highlight in Bremens historischer Altstadt. 

Im Bombenhagel des zweiten Weltkrieges unzerstört geblieben war dieses enge, kleinbürgerliche Wohnquartier, früher überwiegend von Fischern und Handwerkern bewohnt. 

Die Häuser stammen aus den letzten vier Jahrhunderten und haben Namen wie 'Hinter der Holzpforte', 'Wüste Stätte' und 'Marterburg'. Etliche von ihnen aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind weitgehend noch in ihrem früheren Bauzustand erhalten geblieben und vermitteln dem heutigen Besucher einen romantisierenden Eindruck vom Leben in alten Zeiten.

Der Schnoor ist heute als mittelalterlich geprägtes Gängeviertel in Bremens historischer Altstadt ein ganz besonderer Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt. Inzwischen touristisch ordentlich 'aufgezwiebelt' haben sich jede Menge Kunsthandwerkbetriebe, Galerien, Cafés - zum Beispiel Café Tölke oder das Katzencafé - Restaurants, Antiquitätengeschäfte und kleinen Museen. Auch zwei kleine Theater bereichern heute die Szene. 

Immerhin ist der Schnoor heute das einzige zusammenhängend erhalten gebliebene Stadtviertel Bremens.

Unsere Fotos sind an einem kalten und grauen Märztag 2013 entstanden, trotzdem spiegeln sie recht ordentlich die nostalgische Stimmung im Schnoorviertel von Bremen wider! Als Vergleich, wie der Schnoor vor etwa fünfzig Jahren vor seiner Entdeckung für das Stadtmarketing in Bremen ausgesehen hat, haben wir einige Schwarzweiss-Fotos von 1963 'angehängt'.

 Bremen und Bremerhaven - hanseatische Tradition und Fortschritt im Norden.