Reisetipps, nicht nur für USA-Einsteiger

Unsere Reisetipps und Empfehlungen für alle USA-Reisende - so stehts in keinem Reiseführer!

Three Dogs Cafe

Amerika... Vorurteile ausräumen und den amerikanischen Traum erleben - ganz einfach!

Nicht nur angetörnt von Udo Jürgens Sehnsuchtslied 'Ich war noch niemals in New York...' möchten viele so gerne mal nach Amerika über den Atlantik, 'die grosse Pfütze', fliegen. Herrlich fremde Landschaften von riesiger Weite, gigantische Natur-Spektakel, sehenswerte Millionenstädte und der 'American Style of Living' haben eine Anziehungskraft auf uns Deutsche ohnegleichen!

Easy going in America - über das hinaus, was an Grundinformationen in jedem Reiseführer steht, möchten wir mit einigen weiteren Tipps Amerika-Neulingen zur Seite stehen. Um so grösser wird die Freude und das Erlebnis USA dann von Anfang an sein - versprochen! Klasse Reisetipps und Empfehlungen von Ihrem Reiseverführer Globetrotter-Fotos.de.

Online-Registrierung ESTA

Vor jedem USA-Besuch ist - wie mittlerweile bei vielen Ländern - auch für Touristen die obligatorische Online-Registrierung zu absolvieren. Für die Vereinigten Staaten heisst sie Esta, Electronic System for Travel Authorization.

Unsere Tochter, einer häufig in die USA gereisten Person, gefragt, was zu tun sei, antwortete sie: 'Alles ganz einfach, Ihr müsst nur alle Fragen mit Nein beantworten'. Ok, das hat geklappt, die Registrierung ist dann für zwei Jahre gültig. Allerdings muss man neuerdings auch noch einen Obulus bezahlen, bevor es losgehen kann. 

Weitere nützliche Informationen zum Esta-Programm finden Sie auf der neuen Website www.estaformular.org.

Amerikanisches Frühstück

Beim Lesen von Hotel-Beurteilungen auf Internet-Portalen stossen wir immer wieder auf kritische Stimmen zum Motel-Frühstück. Entweder ist es gar nicht vorhanden, oder besteht neben einem Muffin auf die Hand nur aus einem Pappbecher laschen Kaffees in der Rezeption. Immerhin gibt es machnmal sogar Toasts zum selber rösten und auch Kornflakes, dann dazu aber... Plastikbesteck. Das alles ist Fakt und niemand braucht es negativ zu erwähnen, finden wir!

Denn... Frühstücken kann man in den USA wie ein König. Wir haben uns auf dem Motelzimmer immer erst einmal einen Kaffee selbst aufgebrüht, teils gibt es dazu schon die erstklassigen Keric-Kapsel-Maschinen mit verschieden starken Kaffesorten.

Anschliessend sind wir zum richtigen Frühstück dann in ein gemütliches Café gegangen oder gefahren, in dem 'Breakfast all day' angeboten wird. Cafés dieser Art gibt es in jedem kleinen und grossen Ort und das dortige Frühstücks-Angebot ist stets unübertroffen.

Blaubeer-Pfannkuchen mit Ahornsirup oder diverse Toasts und Omeletts, Fritten oder Bratkartoffeln, mit Schinken, Speck oder Würstchen. Kaffee wird - kostenlos - bis zum Abwinken nachgeschenkt. Wer will, kann dann gleich auf Brownies oder Torten umsteigen. Es muss ja nicht immer Fastfood bei Dennys, Dunkin' Donuts oder den auch bei uns bekannten Burger-Ketten sein!

Amerikaner gehen nie zu Fuss

Obwohl es - natürlich - Drive-in 'Restaurants, -Apotheken und Einkaufsmalls mit riesigen Parkplätzen auf den Ausfall-Strassen zur Genüge gibt, sind die Strassen in kleinen und auch grossen Städten meistens von vielen kleinen Lädchen, Buden und Geschäften gesäumt und mit Fuss- und Müssiggängern gut bevölkert. So manche Bank lädt zum Verweilen ein und häufig spielen Strassenmusiker auf.

Amerikanische Autofahrer sind Fussgängern gegenüber übrigens mehr als zuvorkommend. Sie halten meistens schon weit vorher an, bevor man eine Strasse überqueren will, auch wenn es nicht an einem - grün gekennzeichneten - Fussgänger-Überweg ist. Dies gilt nicht unbedingt für New York und andere Großstädte, wo genauso ruppig gefahren wird, wie bei uns. Fussgänger-Überwege heissen in den USA übrigens offiziell PedXings, was typisch amerikanisch aus Pedestrian Crossing abgekürzt ist.

Der öffentliche Nahverkehr in den USA

Ein ganz starkes Vorurteil spricht vom miserablen öffentlichen Nahverkehr in den USA, das ist falsch.

Besser und preiswerter als zum Beispiel im angeblichen Autofahrer-Paradies Los Angeles kann man wohl nirgends bei uns in Deutschland 'Öffis' benutzen. Neben der gut ausgebauten und schnellen U-Bahn, gibt es ein riesiges Netz von roten Metrobussen mit etlichen Expresslinien sowie im Zentrum die absolut preiswerten Dash-Busse, die im Minutentakt verkehren. Das Umland ist mit S-Bahn-ähnlichen Vorortzügen sehr gut angebunden, Park-and-Ride-Plätze sowie Parkplätze für Fahrgemeinschaften sind absolut üblich.

Dies gilt natürlich auch für andere US-Großstädte, die wir besucht haben. San Francisco hat sogar neben der Touristenattraktion Cable Car noch eine - sehr nützliche - Strassenbahn, auf deren Schienen zum Teil nostalgische Bahnen verkehren, die früher in Italien ihren Dienst verrichteten.

Mit den Fahrplänen und Fahrgeld-Automaten für Einzel-, Sammel- oder sehr günstigen Tages-Tickets muss man sich als Ortsfremder natürlich erst einmal vertraut machen. Aber das gilt z. B. auch für den Bremer, der in München mit der Tram fahren will!

Viele US-Städte, die an Flüssen oder den Ozeanküsten liegen, bieten günstige oder teils kostenlose Fährdienste ( zum Beispiel die Staten Island Ferry in New York ) in die Stadtteile an. Übrigens besitzen 60 Prozent aller New Yorker gar kein Auto und benutzen eben U-Bahn und Busse. Auch Fahrräder sieht man immer häufiger, teils auch an Verleih-Stationen.

Amerikanische Abkürzungen

Witzig und für Fremde erst einmal schwer zu durchschauen, sind die von den Amerikanern geliebten Abkürzungen für längere Worte und Bezeichnungen. Das Wort X-Mas als Kurzform von Christmas - wie Weihnachten - oftmals auch in Deutschland schon von Werbefritzen angewandt. Oben haben wir schon das Wort PedXing als gebräuchliche Abkürzung für Pedestrian Crossing - Fussgänger-Überweg - erläutert. Im Zweifelsfall fragen Sie einfach einen Passanten, der hilft... ganz bestimmt!

Amerikanisches Bier - Büchsenbier oder doch lieber Craft Beer?

Das weiss doch jeder deutsche Biertrinker... amerikanisches Bier schmeckt nicht! Nun, nach unserer persönlichen Einschätzung und Erfahrung gilt das tatsächlich für das verbreitete Büchsenbier der riesigen Brauereikonzerne.

Aber aufgepasst - seit etlichen Jahren schiessen in nahezu allen US-Staaten regionale Brauereien oder sogenannte Micro-Brews, zum Teil auch als reine Gasthaus-Brauereien, wie Pilze aus dem Boden - über 4.500 davon gibt es schon im ganzen Land.

Und deren Craft-Beer genanntes Angebot an verschiedenen Fassbier-Spezialitäten ist nicht nur enorm, sondern auch für verwöhnte deutsche Biertrinker-Kehlen ausgesprochen lecker. Als Beispiele seien das Bostoner 'Samuel Adams' und das in Maine beliebte 'Allagash' genannt. Prost! 

In manchen Gasthaus-Brauereien kann man auch einen sogenannten 'Flight' bestellen, das sind vier verschiedene Biersorten in etwas kleineren Probiergläsern, um seine Lieblingssorte herauszufinden. 

Die National Parks in den USA

Segensreiche und wunderbare Einrichtungen sind die National Parks der Vereinigten Staaten, von denen zur Zeit 59 über das ganze Land verstreut sind.

In den auch für viele andere Länder als Vorbild genommenen und ausgezeichnet organisierten Parks wird versucht, den Schutz der Natur mit den Bedürfnissen des Tourismus überein zu bringen.

Für die teils nicht unerheblichen Eintrittsgebühren, die pro Auto berechnet werden, bekommt man in den National Park Visitor Centers ausgezeichnetes, tagesaktuelles Informationsmaterial und gegen Entgelt aussergewöhnliche Leistungen dazu.

Derjenige, der mindestens drei Parks besuchen möchte, sollte auf alle Fälle prüfen, ob es sich lohnt, den Agency Annual Pass ‘America the Beautiful' für derzeit $ 80,- anschaffen. Mit diesem Jahrespass, gültig für ein Jahr in sämtlichen National Parks der USA, kann man dann wirklich viel Geld sparen. 

Senioren-Rabatte für Silver-Ager

Die Vereinigten Staaten sind ein Paradies für Besucher, die die 65 bereits erreicht oder überschritten haben. Eigentlich überall wird man als sogenannter Silver-Ager bevorzugt und besonders zuvorkommend behandelt. Bestimmte Plätze in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder an den Haltestellen sind für Senioren reserviert. Oftmals geniesst man diese Vorteile auch schon ab dem 60. Lebensjahr.

Eigentlich alle Museen z. B. haben einen günstigeren Senior-Tarif, viele Einrichtungen sind für Senioren gänzlich gratis und sogar viele Motels bieten einen Senior-Discount von meistens 10 %, man muss nur danach fragen!

15 bis 20 % Trinkgeld - eine Selbstverständlichkeit!

Da bekommt die 'Schwäbische Hausfrau' sofort Bauchschmerzen. Was, soviel Trinkgeld soll man geben? Das tut besonders Denjenigen weh, die schon bei uns im Restaurant dem Kellner kaum einen Euro auf dem Tisch lassen.

In den USA aber ist das dort 'Tip' genannte Trinkgeld ein absolutes Muss in Restaurants, Hotels und sonstigen Dienstleistungsbereichen. denn die Angestellten bekommen stets nur ein geringes Fixum und generieren den Hauptteil ihrer Einnahmen durch Tips - durch die Trinkgelder eben!

Im Klartext bedeutet es, dass in den USA im Minimum 15 % auf die Restaurant-Rechnung, egal ob cash oder per Creditcard bezahlt, Trinkgeld gegeben wird. In den Bars ist ein Dollar pro Getränk üblich.

Also, Leute, haltet Euch daran... die Belohnung dafür ist ein stressfreier Aufenthalt und ein stets freundlicher sowie absolut ausgezeichneter Service - zu 100 %.

Englisch lernen und sprechen

Ohne Grundkenntnisse in der englischen Sprache geht es nicht, das bekommt jeder zu spüren, der bei der Einreise vor dem Immigration Officer steht und dessen Fragen beantworten muss!

Auch wer mit Jahrzehnte altem, nie praktizierten Schulenglisch durch die USA reisen will, wird schnell feststellen, dass ihm vieles auf seiner Reise entgeht. Also empfehlen wir wirklich jedem unbedingt, seine Englischkenntnisse deutlich lange vor der geplanten Individual-Reise aufzufrischen. Am besten geht das bei den Volkshochschulen und da wiederum in den häufig angebotenen Kursen für 'Englische Kommunikation'.

Nicht nur, dass man dann unterwegs auch mal Zeitungen, Broschüren, Internet-Artikel oder gar passende Romane auf Englisch lesen kann, sondern man kommt insgesamt einfach besser zurecht und wird mehr Freude durch spannende Kontakte in seinem Urlaub haben. Das beginnt bei der Befragung durch den Immigration-Officer und hört beim freundlichen Hotel- oder Restaurant-Personal noch lange nicht auf.

Denn... die Amerikaner sind Fremden gegenüber ausgesprochen aufgeschlossen und freuen sich sehr, wenn sie mit ihnen auch über das übliche 'How`re ya guys' hinaus noch ein kleines Pläuschchen halten können. Nur zu!

Umrechnungen - Geld, Temperaturen, Maße und Entfernungen

Dollar, Fahrenheit und Zoll, das klingt ganz anders als Euro, Grad Celsius oder Zentimeter. Fakt ist, dass die US-Amerikaner nicht nur den bekannten Dollar und nicht den Euro als Landeswährung, sondern für die meisten Dinge eigene Maßeinheiten haben, die wir - mehr oder weniger leicht - umrechnen müssen.

Als kleine Hilfe für Sie haben wir hier zwei Links eingebunden, die Ihnen die Suche nach der richtigen Maßeinheit etwas erleichtern sollen:

Und schon ist alles viel leichter und einfacher!

Besondere Insidertipps für den Bundesstaat Utah im Südwesten der USA

Weil der Mormonen-Staat Utah, trotz verschiedener Lockerungen, den Umgang mit Alkohol immer noch reglementiert, gibt es Bier, Wein und Spirituosen oft nur in weit auseinander liegenden Bottle-Shops.

In Supermärkten und Restaurants dagegen wird allermeistens nur recht labberiges Light-Beer angeboten. Also sollten Sie sich am besten vorher in anderen Bundesstaaten Ihrer USA-Reise, zum Beispiel in Kalifornien, Arizona oder Colorado, für Ihren Sundowner bevorraten. Enjoy!

Travelling on the sunny side of the world - oh happy days!

U-Bahn Boston

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