South Street Seaport Museum

Das South Street Seaport Museum, ein Schaufenster in New Yorks maritime Vergangenheit.

Das maritime Erlebnis im South Street Seaport Historic District am East River von New York.

Hier im Süden Manhattans lag der ursprüngliche Hafen New Yorks, die Keimzelle der heutigen Millionenstadt am Hudson und East River.

Aus Tradition in einem jungen Land wird der South Street Seaport in diesem historischen Viertel von zwölf Blocks zwischen dem East River, der Brooklyn Bridge, Fletcher Street, Pearl Street und der South Street heute als weitgehend denkmalgeschütztes Quartier ganz besonders gehegt und gepflegt.

In diesem historischen Hafengelände in Lower Manhattan, das direkt an den Financial District grenzt, hat sich am Pier 16, wo die Fulton Street auf den East River trifft, seit den 1960er Jahren auch das South Street Seaport Museum etabliert.

Neben einer kleinen Flotte der sechs historisch wertvollen Museumsschiffe: 

Schooner Pioneer - Lightship Ambrose - Wavertree - Lettie G.Howard - W.O. Decker - Peking

verschiedenen Galerien, einem Workshop kann auch ein New York spezifisches maritimes Museum besucht werden.

Fotos, Fotos, Fotos... schlanke Segelschiff-Masten und riesige Wolkenkratzer

Grösser können die Gegensätze nicht sein... hoch aufragende Schiffsmasten, wie im 19. Jahrhundert hier in Massen zu sehen, und die glitzernden Fassaden der Wolkenkratzer des nahen Financial Districts rund um die berühmte Wallstreet - das macht die Faszination dieses kleinen Stückchens Manhattans aus.

Und so haben wir es auch mit unserer Kamera für Sie eingefangen. So versuchen wir, die ganz besondere Atmosphäre der Piers am Ufer des East River sichtbar zu machen.

Aus ehemaligen Arbeits- und Handelsbereichen sind im Bereich von Pier 16 und 17 ruhige Erholungszonen für die Bewohner und Besucher des turbulenten Big Apple mit Blick auf die mächtige Brooklyn Bridge sowie das hippe Stadtviertel Brooklyn auf der gegenüber liegenden Seite de East River geworden - erholsame Oasen in der Stadt, die niemals schläft!

Am South Street Seaport findet jährlich im Sommer das beliebte Seaport Music Festival statt, auf dem der Indie-Rock vorherrscht. Von Juni bis September ist der Seaport auch einer der Orte, an dem das The River To River Festival in Lower Manhattan stattfindet. Sehr spannend und... wir waren dabei.

Ergänzt wird unsere maritime Manhattan-Museums-Bildergalerie durch einige Aufnahmen der angrenzenden South Street Waterfront, einem kleinen Erholungsstreifen mit dem Blick auf Brooklyn zwischen den Wolkenkratzern des Financial Districts und dem East River. Enjoy! 

Sechs Museumsschiffe, wie sie unterschiedlicher nicht sein können:

Pioneer - als Sloop 1885 in Pennsylvania im Jahre 1885 gebaut, kann man heute auf dem als Schoner getakelten Segler begeisternde Törns auf dem East River und dem Hudson unternehmen.

Ambrose - das Feuerschiff LV-87 'Ambrose' des Baujahres 1907 war als 'schwimmender Leuchtturm', um Schiffe sicher vom Atlantik in die breite Mündung der unteren New York Bay zu leiten, eingesetzt.

Wavertree - wurde im Jahre 1885 in Southampton, England, als eines der letzten der grossen Segelschiffe aus Schmiedeeisen gebaut.

Lettie G.Howard - ist mit einem Alter von 120 Jahren eines der wenigen erhaltenen Beispiele der Fischerschoner, wie sie einst auf dem Nordatlantik weit verbreitet waren. Heute dient die Lettie G.Howard als von der US-Küstenwache zertifizierte Segelschule.

W.O. Decker - der Holz-Schlepper W.O. Decker wurde 1930 in Long Island City, Queens gebaut. Er war einer der letzten dampfbetriebenen Schlepper auf Staten Island eingesetzt und später auf Dieselbetrieb umgerüstet.

Peking - in Hamburg im Jahre 1911 bei Blohm & Voss gebaut, ist die mächtige Viermastbark Peking einer der berühmten 'Flying P-Liner' der F. Laeisz Reederei und damit Schwesterschiff von Pamir, Passat und Padua, die noch heute als 'Kruzenshtern' unter russischer Flagge segelt.

2016 wird dieser Großsegler allerdings New York verlassen und per Schwimmdock nach Hamburg verbracht werden. Dort soll die ziemlich marode Peking in einen möglichst originalen Zustand versetzt werden und ebenfalls als Museumsschiff dienen. 

Wie auf unseren Fotos deutlich zu erkennen, befindet sich auch der Großsegler Wavertree des South Street Seaport Museums in einem beklagenswerten Zustand. Möge sich auch bei diesem Schiff ein so grosszügiger Mäzen wie für die Peking finden, denn in diesem Fall werden aus bundesdeutschen Steuermitteln 120 Millionen Euro bereit gestellt.  

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