Pyramiden im Sudan


Steinerne Zeugen der Pharaonenzeit im Saharasand - die Pyramiden des Sudan.

Pyramiden - beeindruckende steinerne Zeugen des Königreiches Kusch am Nil.

Wer sich bislang wenig mit der Pharaonenzeit beschäftigt hat, weiss meistens nicht, dass es über die berühmten Pyramiden in Gizeh bei Kairo hinaus nicht nur in Ägypten, sondern auch im Sudan noch zahlreiche weitere Pyramiden errichtet worden sind.

Während seiner abenteuerlichen, selbstorganisierten Reise durch den nördlichen Sudan im Frühjahr 2003 hat der Autor eine Reihe der gewaltigen steinernen Zeugen aus dieser Zeit unter Strapazen aufgesucht und in ganz raren Aufnahmen festgehalten.

Pyramiden in Meroe

Zuerst sehen Sie die wohl bekanntesten Ruinen des Sudan, versteckt im gelben Saharasand unweit des Ostufers des Nils nordöstlich von Shendi. Aus der Zeit als Hauptstadt des Reiches Kusch sind Pyramiden, Tempeln und Überresten der königlichen Stadt zu sehen. Die oftmals weit im Sand versunkenen Relikte stammen aus der Zeit von 350 vor bis 350 nach Christus..

Wir erreichten Meroe von Shendi aus, einer Provinzstadt etwa 180 km nördlich Khartoums, zuerst mit einem Pickup-Sammeltaxi und anschliessend - bei sengender Hitze - mit einem Eselskarren.

Der Djebel Bakal

Zahlreiche Zeugen der Vergangeneheit sind am Djebel Bakal, einem ca 100 m hohen Berg nahe der Provinzstadt Karima am IV. Nil-Katarakt zu finden, Es galt als religiöses Zentrum des Reiches Napata mit Tempeln, Palästen, Pyramiden und Gewölben.

Die Pyramiden und Königsgräber von Nuri

Per Minibus bis zu einer abenteuerlichen Nilfähre und dann per kilometerlangem Fußmarsch zu erreichen sind die Pyramiden von Nuri. Sier stammen aus der Zeit, als das Reich von Kusch eine starke Macht war - etwa von 800 vor Christi bis zur Zeitenwende.

Es gäbe im Sudan noch eine ganze Reihe weiterer archäologischer Stätten zu entdecken, vieles ist noch im Saharasand versteckt.

Selten werden von europäischen Reisefirmen Studienreisen in Kleingruppen zu den Altertümern des Sudan angeboten  - die zu 'erleidenden' Strapazen unbd Entbehrungen dabei sind auch nicht zu unterschätzen. Dabei machen die große Hitze und die miserablen Unterkünfte des Landes schon zu schaffen. Ausgesprochen wichtig ist auch eine Malaria-Prophylaxe, wir haben viele Malaria-Kranke gesehen.

Der Autor war in dieser Gegend mit seiner taffen österreichischen Reisepartnerrin auf eigene Faust und häufig per Eselskarren, per Autostop oder in schrottreifen Omnibussen unterwegs - das pure Afrika-Abenteuer!

Der Sudan - eine abenteuerliche Reise durch Ostafrika.

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