Im Etosha National Park


Die Etosha-Pfanne mit grossem Wildtier-Reichtum im Etosha NP in Namibias Norden.

Wildlife - der Etosha National Park an der grossen Salzpfanne im Norden Namibias.

Bekanntlich ist Namibia, das frühere Deutsch-Südwest-Afrika, das ideale Land, um als Afrika-Einsteiger unter überschaubaren Gefahren in einem abenteuerreichen Urlaub die Wildtiere Afrikas Südens in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.

Dabei ist der Etosha National Park mit der Etosha-Salzpfanne wegen des hohen Bestandes an Wildtieren neben den toten Sanddünen des Soussusvlei wohl das grösste Sehnsuchtsziel aller Reisenden, die in Namibia unterwegs sind.

Der Wildreichtum rund um die riesige Salzpfanne hoch im Norden Namibias ist einfach enorm.

Für die Fahrt ab der Hauptstadt Windhuk sind etwa zwei Reisetage auf gut ausgebauter Asphaltstrasse einzukalkulieren.

So ist der Etosha National Park von Süden über Otjiwarongo und Outjo durch das Anderson Gate auf asphaltierter Strasse und von Südosten über Tsumeb und dem Lindequist Tor gut zu erreichen.

Mit einer Länge von 130 km und einer Breite von 50 km ist die Etosha-Pfanne die grösste Afrikas und auch das Zentrum des Etosha National Parks. 

Okaukuejo , Halali und Fort Namutoni - die wichtigsten Camps im Etosha National Park.

Südlich des Anderson Gates noch ausserhalb des Etosha National Parks befinden sich eine ganze Reihe von Touristen-Lodges und von Gästefarmen, zum grössten Teil auch mit eigenen Wasserlöchern zur Tier-Beobachtung.

Diese Übernachtungsmöglichkeiten werden sowohl von Reise-Veranstaltern als auch von Einzelreisenden gerne angenommen, da die Kapazitäten der Camps im Park recht begrenzt und auch ausgesprochen teuer sind.

Bei der Anreise hatten wir in der sehr empfehlenswerten Ombinda-County-Lodge nahe Outjo übernachtet, bevor wir nach Durchfahrt des Anderson Gates unseren - vorgebuchten - Platz auf der Campsite von Okaukuejo direkt im National Park einnahmen.

Die Hauptdurchgangsstrasse im Etosha National Park verbindet die drei wichtigsten Rest-Camps Okaukuejo , Halali und Fort Namutoni, sie ist geschottert und in der Trockenzeit auch ohne Allrad-Antrieb recht gut zu befahren. 

Auf unserer dreitägigen Pirschfahrt durch den Nationmal Park per geländegängigem Safari-Mietwagen sind wir oft auch den sandigen Nebenwegen gefolgt und haben, nicht nur an den Wasserlöchern, unzählige 'wilde' Tiere beobachten können, die wir zuvor nur aus dem Zoo kannten.

Unsere Wildlife-Fotos dieser Bildergalerie zeigen:

  • Antilopen - vom Oryx zum Springbock in der Wüste, Savanne, im Busch und an Wasserlöchern.
  • Elefanten - spektakuläre Elefantenbilder von Einzelgängern und Familienherden.
  • Giraffen - an Wasserlöchern in der Savanne, die mit dem langen Hals.
  • Löwen - grosse Raubkatzen am Wasserloch im Etosha-Nationalpark.
  • Nashörner - Rhinos an Wasserlöchern in Nord-Namibia.
  • Zebras - gestreifte Herdentiere in freier Wildnis beobachtet.

Vom Einbruch der Dunkelheit bis zum Sonnenaufgang sind die Tore des Etosha National Parks jeweils geschlossen. Unterwegs ist es aus Sicherheitsgründen nicht gestattet, das Fahrzeug zu verlassen, zu gross ist die Dichte an unberechenbaren Wildtieren.

Übernachtet haben wir jeweils für eine Nacht auf den eng besetzten Campsites in Okaukuejo, Halali und Namutoni im Dachzelt unserer Allrad-Fahrzeugs, wobei nachts so manches Getier unten herum schlich.

Für unsere Foto-Ausbeute am ergiebigsten waren jeweils die Wasserlöcher in Okaukuejo und Halali, die schönste Stimmung herrschte im ehemaligen deutschen Fort Namutoni mit seinen weiss gekalkten Gebäuden beim abendlichen Barbeque im von Fackeln beleuchteten Innenhof des Forts.

Wegen der begrenzten Kapazitäten auf den Campsites ist, genauso wie für die teils sehr luxeriösen und entsprechend teuren Bungalows, eine Voranmeldung nötig.

Der Etosha National Park in Namibia - African Wildlife pur! 

Namibia - das Land der weiten Horizonte im Südwesten Afrikas.