Pelikane - Wildlife

Pelikane in freier Natur - Fotos vom Grossen Salzsee und von der San Francisco Bay.

Nashorn-Pelikane und Braunpelikane - Wildlife-Fotos aus Utah und Kalifornien, USA.

Pelikane kennt natürlich jeder ABC-Schütze, aber wo kann man sie ausser im Zoo erleben, so richtig Wildlife in freier Natur?

Auch wir haben als recht kleines Schulkind unsere ersten Schreib-Erfahrungen mit 'dem Pelikan‘ gemacht – damals wars, lang ist’s her!

Aber... die Neugier auf die natürlichen Lebensräume der Pelikane war geblieben. So haben wir dann auch des öfteren auf unseren weltweiten Reisen Pelikane in ihrem freiheitliches Leben bewundern können - echt Wildlife also!

Allerdings sind uns erst jetzt auf unserer jüngsten von bislang fünf Nordamerika-Reisen Pelikan-Fotos in vorzeigbarer Qualität gelungen.

Erleben Sie die schönsten Aufnahmen - authentisch und exklusiv - in unserer Bildergalerie:

1. Nashorn-Pelikane – American White Pelican – Pelecanus erythrorhynchos

Diese majestätisch schönen Wasservögel haben wir in grosser Anzahl in ihrer natürlichen Umgebung im

dem riesigen Vogelschutzgebiet an der Mündung des Bear Rivers in den Grossen Salzsee bei Brigham City in Utah, USA, entdecken können.

Sie gehören mit einer Länge von bis zu 1,7 Metern und bis zu mehr als 13 Kilogramm zu den grössten und schwersten Wasservögeln der Welt.

Und… warum heisst der American White Pelican bei uns Nashorn-Pelikan?

In der Fortpflanzungszeit im Sommer – die wir Mitte September ganz offensichtlich schon verpasst hatten – bildet sich auf dem mächtigen orangefarbenen Schnabel ein bis zu sieben Zentimeter hoher Knubbel.

Danach fällt dieses namensgebende ‚Nashorn‘ wieder ab, und wir sehen nur noch den bekannten Schlabber-Schnabel. 

Und so fügen sich die Nashorn-Pelikane oder American White Pelican in das Tierreich ein:

  • Klasse – Vögel Aves
  • Ordnung – Ruderfüßer Pelecaniformes
  • Familie – Pelikane Pelecanidae
  • Gattung – Pelikane Pelecanus
  • Art – Nashornpelikan
  • Wissenschaftlicher Name – Pelecanus erythrorhynchos

Eine enorm lange Anfahrt von Ogden über Brigham City durch flache Marschen sowie unzählige Insektenstiche waren der Preis, den wir für unsere bislang schönsten Pelikan-Fotos zahlen mussten.

Aber… was nimmt man für spannende Naturfotos nicht alles in Kauf!

2. Braunpelikane – Braune Pelikane – Meerespelikane… Pelecanus occidentalis

Wenn es mehrere Namen für einen Vogel gibt, freut sich der Lateiner. Denn seine Bezeichnung gilt eben international.

Ihren Namen haben diese Pelikane natürlich von der überwiegend braunen Farbe ihres Gefieders.

Es soll zwar in Südamerika noch eine weitere braune Spezies von Pelikanen geben, aber alle weiteren der insgesamt acht Pelikan-Arten auf unserem Planeten haben überwiegend weisse Federn.

Diese braunen Pelikane sind uns am Pier 39 und der Ferry Plaza der berühmten Fisherman’s Wharf von San Francisco vor die Linse unserer Kamera geflogen.

Die Braunpelikane haben, welch Wunder, einen nahezu gleichen Stammbaum, wie die oben beschriebenen Nashorn-Pelikane, der erst kurz vor dem dramatischen Ende davon abweicht:

  • Klasse – Vögel Aves
  • Ordnung – Ruderfüßer Pelecaniformes
  • Familie – Pelikane Pelecanidae
  • Gattung – Pelikane Pelecanus
  • Art – Braunpelikan
  • Wissenschaftlicher Name – Pelecanus occidentalis

Der Braunpelikan ist gemeinsam mit dem ihm nahe verwandten Chilepelikan die einzige Pelikan-Spezies, die im Sturzflug ins Wasser taucht, um den Fischen den Garaus zu bereiten.

Das Brutgebiet der Braunpelikane reicht im Westen Amerikas von Nordkalifornien bis nach Chile, am Atlantik von South Carolina bis nach Venezuela einschliesslich der Westindischen Inseln.

Oh, happy days... eine traumhafte Städtereise nach San Francisco - The City by the Bay, California.

Für weitere Highlights an der herrlichen San Francisco Bay, stöbern Sie doch einfach in unseren acht ausführlichen Bildergalerien unter

Ein absolut starker Foto-Überblick über die wohl schönste Stadt der USA ...San Francisco in Kalifornien!

Wildlife-Fotografie - unsere Pelikan-Aufnahmen und das benutzte Foto-Equipment.

Gezielt zum Bird Watching sind wir auch bei unserer jüngsten Reise nicht nach Nordamerika geflogen, vielmehr waren wir auf Urlaub und zur Erholung im Nordwesten der USA und in den Rocky Mountains von Kanada unterwegs. 

Weil bei einer kombinierten Flug-/Mietwagen-Reise das Gewicht des Gepäcks schon eine bedeutende Rolle spielt, hatten wir unsere schwere, für die Vogelfotografie gut geeignete, Ausrüstung - wie bislang jedes Mal bei unseren Übersee-Reisen - zu Hause gelassen.

Wir begnügten uns mit unserer leichten, aber schon etwas 'betagten' DSLR-Kamera vom Typ Canon EOS 400 d, die für die üblichen Reisefotos in den meisten Fällen  ja auch voll ausreicht.

Für unsere Vogelfotos musste dabei das wirklich leichte, aber für die Vogelfotografie deutlich zu kurze, Canon EF-S 55-250 mm Zoom herhalten.

Wie an den Ergebnissen zu erkennen ist, waren unsere Bemühungen durchaus von Erfolg gekrönt.

Das hing zum einen damit zusammen, dass wir diese Kamera aufgrund der häufigen Nutzung 'wie im Schlaf' beherrschen, andererseits waren die relativ geringen Entfernungen zu den recht grossen Vögeln ausschlaggebend.

Allerdings hätten wir uns gerade für die Flugaufnahmen doch unsere wesentlich schnellere, aber leider eben auch deutlich schwerere, Canon EOS 7 d gewünscht.

Pelikane – die grossen Wasservögel mit dem riesigen Futterbeutel am langen Schnabel!

Wildlife & Naturfotografie - ornithologische Schätze fotografisch sichtbar gemacht!